Montag, Juni 27, 2005

Endspurt

Die letzte Woche ist angebrochen. Heißt, die letzte Woche in Rostock. Danach geht´s noch für ein paar Tage zu meinen Eltern.

Sämtliche Panikattacken haben sich auf Null reduziert. Heute in zwei Wochen bin ich schon in Cincinnati und trotzdem spüre ich nicht die geringste Nervosität.

Aufregend wurde es nur, als ich mir letztens selbst einen Stromschlag verpasst habe. Lieber Leser, ich wünsche schonmal Alles Gute fürs Leben und liebe Grüße, falls ich mich beim Renovieren umbringen sollte. Ich habe noch einen hübschen Kleiderschrank zu verschenken ;). Die wichtigsten Einrichtungsgegenstände konnte ich inzwischen loswerden, nachdem mich mein Ex-fast-Schwager damit sitzen gelassen hat.

Für meinen Aufenthalt in den USA habe ein neues Ziel hinzugefügt: ich will ein Foto vom fettesten Einwohner von Cincinnati machen. Ich schätze, ich sollte mich vor ein Fast Food Restaurant drapieren.

Liest überhaupt jemand diesen Blog? Ich meine, außer Schatzi, von dem ich das aus Höflichkeit sowieso erwarte! Ich bitte um Kommentare! Ich möchte mich gern dazu hingerissen fühlen, meine Leser mit "Hallo Fans!" anzusprechen ;).

Ach übrigens, ich will nun doch keinen VW Beetle mehr haben. Ich habe gelesen, das wäre das Lieblingsauto von Daniel Küblböck. Jetzt ist die Karre bei mir unten durch.


P.S. Anbei ein Foto eines KIK-Bekleidungsgeschäftes. Ich finde, bei dem Anblick bekommt man Angst!

Mittwoch, Juni 15, 2005

bald ist´s soweit

Ich habe zur Zeit Schlafprobleme. Jede Nacht wache ich auf, wenn es gerade hell draußen wird. Und sofort muß ich daran denken, was ich alles noch zu tun habe. Ich mache meine Augen auf und sofort fange ich mit Planen an. Das steigert sich in dann in fast panikhaftes Überlegen, und deshalb kann ich nicht wieder einschlafen. Dann liege ich bis zu 2 Stunden wach, halte mich an meinem Freund fest und vermisse ihn jetzt schon. Und konzentriere mich auf meinen pochenden Daumen, der vom Essigreiniger ganz angeschwollen ist.

Samstag, Juni 04, 2005

Registrierung an der Uni

Ich habe mich gerade für das Sommersemester eingetragen. Das war der letzte Schritt für mein Studium in den USA. In 5 Wochen gehe ich ein paar Tausend Kilometer links von hier schlafen.

Gleich im Anschluß hat mich eine Depression befallen. Ich bin nämlich gerade in der Wohnung meines Freundes, aber ganz allein. Das ist überhaupt die erste Nacht, die ich in seiner Wohnung ohne ihn verbringen werde. Und das ausgerechnet, nachdem er mir so eine liebevolle Nachricht da gelassen hat. Und ich will ihn demnächst so allein lassen.

Das ist wieder einer der Momente, in denen ich es bereue, mich überhaupt beworben zu haben. Wieso nichts hier in der Nähe?
Aber erstens, hier in der Nähe gibt es eben nichts. Und zweitens, daß ist DIE Chance meines Lebens. Wenn es nicht eine so fantastische Möglichkeit für mich wäre, vielleicht die einzige jemals, hätte ich mich womöglich dagegen entschieden.
Doch schließlich will in in 3 Jahren mit einem PhD nach Hause kommen. Ich und wir schaffen das schon

Mittwoch, Juni 01, 2005

Flug

So, der Flug ist gebucht. Ich fliege am Samstag, 09.07.05 von Hamburg.

Ist schon ein komisches Gefühl, so endgültig. Wahrscheinlich noch schlimmer, wenn ich das Ticket tatsächlich in den Händen halte. Ich fürchte mich jedenfalls jetzt schon vor der Flughafenszene.