neue Sinneseindrücke bezüglich Wetter
Heute ist es tatsächlich windig hier! Normalerweise kenne ich Wind nur von Autofenster-runterkurbeln-beim-schnellen-Fahren. Und es hört sich nach Gewitter an. Gerade hat es angefangen zu regnen (18.30 Uhr). Bleibt zu hoffen, daß es ein wenig auffrischt.Was noch wichtiger ist: ich habe ein paar Möbel.
Ich habe mich heute morgen 10 vor 7 aus dem Bett gequält, nachdem ich keine 2 Stunden geschlafen hatte, weil ständig aufgewacht.
Jagdort "Rasenverkäufe".
Der Erste startete um 8. Wir waren anscheinend die Ersten, also haben wir auch das Beste abgekriegt. Gleich dort habe ich 2 Möbelstücke gefunden, eine Schlafzimmerkommode und einen Couchtisch, beides zusammen für 35 Dollar. Aus Ermangelung an Auto mit genügend Transportraum habe ich mit dem jungen Mann verabredet, daß ich später am Nachmittag zurückkomme und ein größeres Auto mitbringe zum Abholen der Möbel.
Auf zum Zweiten. Dieser war am Vortag schon angelaufen, was bedeutet, daß die guten Sachen wahrscheinlich schon verkauft waren, aber wir wollten trotzdem mal gucken. Die Frau hatte noch ziemlich viel da stehen, auch Möbel. Allerdings nichts, was mich wirklich angesprochen hat. Und ihre Preise (obwohl die im allgemeinen verhandelbar sind) waren deutlich zu hoch. Soviel war das mit Sicherheit nicht wert.
Beim Dritten dasselbe. Start am Vortag. Sie hatte nur noch Kleidung und ein wenig Deko da. Und anfassen wollte ich da auch nichts, das sah ziemlich schmutzig aus.
Der Vierte. Start um 9. Jüngere Leute. Die hatten ganz hübsches Geschirr da, aber davon habe ich inzwischen schon genug, denke ich. Von saisonal bedingtem Geschirr bin ich noch weit entfernt ( ;) die Mama). Ich hätte im Moment auch keinen Platz dafür. Aber ich habe zwei sehr schöne (und so gut wie neue) Barhocker gefunden. Helles Holz. Beide zusammen für nur 13 Dollar. Und für 25 Cent noch eine stabile Vorratsdose, weil davon kann man ja nie genug haben.
Der Fünfte. Dort gab es einen Tisch aus Glas mit plüschigen Stühlen, aber das gefiel mir nicht. Dort habe ich nur Kleinkram gekauft.
Der Sechste. Das war ein sehr schönes Einfamilienhaus mit Bewohnern in den Vierzigern, die nach Ex-Hippie aussahen. Sie hatten ein paar Lampen, viel Küchenkram und einige Möbel. Ich habe eine Schreibtischlampe (jetzt Nachttischlampe), ein Tablett (zum Frühstücken im Bett) und eine Schüssel gefunden (die farblich fast zu meinem Geschirr paßt). Zusammen 8 Dollar. Irena hat eine etwas ältere Ausgabe eines Biochemie-Fachbuches geschenkt bekommen.
Der Siebente. Nur im Vorbeigehen entdeckt, weil gegenüber von Nummer 6. Verkauft wurden allerdings nur ein paar Computerteile. Außerdem war niemand da. Hatte sich wohl ins Haus zurückgezogen.
Am Nachmittag habe ich John angerufen und ihn gebeten, mir behilflich zu sein mit meinen Möbeln. Er war auch sofort zur Stelle.
Das Ergebnis des heutigen Tages:



Anschließend hat John mich auf einen Markt mitgenommen. Dort gab es Stände für Obst und Gemüse, Käse, Wurst und Fleisch. Günstiger als im Supermarkt und mit sehr nettem Ambiente. Ich habe ein "shaved ice" gegessen; das ist kleingehäckseltes Eis in einem Pappbecher wieder zusammengepresst (mit Hügel) und Sirup oben drauf. Man kann zwischen rund 10 verschiedenen Geschmacksrichtungen wählen. Erdbeer rules!

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