Samstag, Januar 21, 2006

Kaffeestunde bei mir

Diesen Freitag hatte ich alle zu mir eingeladen. Ein beträchtlicher Teil ist sogar gekommen. Ist ja auch ein Kompliment.

Mike ist am Vortag extra mit mir einkaufen gefahren, um Partyzubehör zu kaufen. Ich habe dann selber etwas zu Essen gekocht and die anderen habe auch einiges mitgebracht.

Besonders beliebt waren die Süßigkeiten, die ich aus Deutschland importiert hatte. Habe ich eigentlich erwähnt, daß ich noch einen zusätzlichen Koffer brauchte, weil ich soviel Zeug auf dem Rückweg nach Cincinnati hatte? Das waren hauptsächlich Bücher, und Süßigkeiten.

Naja, auf diesem Bild sehen die Leute etwas gelangweilt aus, aber die Party war wirklich lustig. Veronica hat ein Kartenspiel mitgebracht ("Set"), daß uns stundenlang unterhalten hat. Es sind Karten mit blauen, grünen und roten Figuren, drei verschiedenen Mustern und Schraffierung. Man muß aus 12 aufgedeckten Karten 3 Karten aussuchen, die ein Set bilden, die irgendeinem Sinn folgen. Und laut "set" rufen, bevor man die Karten nehmen darf. Veronica ist wirklich gut in dem Spiel. Mafe und Frances haben sich auch besser angestellt als die meisten anderen. Man muß sich das so vorstellen: 8 Leute oder so sitzen um einen Tisch und starren auf bunte Karten und versuchen, ein Muster zu finden. Und einer (oder zwei), natürlich immer dieselbe Person, findet ständig was Passendes, während die anderen nur verständnislos gucken. Eigentlich macht das Spiel nur Spaß weil sich die Gewinner so freuen (Veronica besonders, sie ist eine wandelnde Ein-Frau-Party) und die Verlierer sich ärgern, weil sie zu spät reagiert haben.

Die Jungs haben in der Küche währenddessen auf Saufspiel gespielt (war ja klar) und die Küche halb mit Bier überschwemmt. Aber sie waren auch so nett, es größtenteils wieder aufzuwischen.


Ich habe meinen Freunden gesagt, sie können durch den Vordereingang des Hauses kommen, der eigentlich immer abgeschlossen bleiben soll, oder über die Hintertreppe. Die meisten sind auch hintenrum gekommen. Nachdem die ersten Gäste kamen, bin ich nochmal runter zur Vordertür gegangen, um zu überprüfen, ob sie offen ist. Ich habe nämlich keine Klingel und alle müßten mich sonst erst anrufen, um zu sagen, daß sie vor der Tür stehen. Und was habe ich entdeckt? Ein Schild (von meinem Untermieter, vom wem sonst), das besagte, die Tür müsse zur Sicherheit des Hauses immer abgeschlossen bleiben und Gäste müssen eben immer bis zur Tür begleitet werden, um nach ihnen wieder abzuschließen. Geklebt an die Eingangstür. Ich glaube, der meint mich damit. Ich hatte das erste Mal überhaupt Gäste bei mir, und hatte die Tür gerade mal für 1 Stunde offen gelassen, sonst schließe ich immer ab. Ich sollte noch dazu sagen: es ist ein laminiertes Schild, gemacht für die Ewigkeit.



Das ist amerikanisch-deutsche Zusammenarbeit. Ich nenne es "King of my Castle"! Es besteht aus Merci-Schokoriegeln, den Karten aus Veronicas Spiel und dem königlichen Gummibärchen.

Nächste Woche haben zwei Leute Geburtstag, an aufeinanderfolgenden Tagen. Wir gehen also am Dienstag Abend aus, feiern Silvana, und nach Mitternacht gratulieren wir dann Stefan (aus Deutschland). Am Samstag darauf gibts ne größere Party anläßlich der beiden.

1 Comments:

At Januar 26, 2006 10:45 AM, Blogger bostezo said...

Nadine in the first picture of your coffee hour, the guy that is in the back (the one from your department I think) looks like the exorcits picture that you have above. Scary!

 

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